Lomonline Blog

April 25, 2008

Malediven – Traumurlaub von Serhiy und Manuela

Filed under: Reisen — Administrator @ 6:36 am

19.04.08, Anreise:
Am Samstag wurden wir von Steffi und Danilo zum Flughafen gebracht. Durch einen Haufen von Chinesen haben wir fast zwei stunden für Check-in gebraucht. Danach übliche Sicherheitskontrolle und es hat nicht mehr lange gedauert bis wir im Flugzeug saßen. Der Flug nach Frankfurt war kurz und schmerzlos. Im Vergleich mit dem Flughafen in München ist der Flughafen in Frankfurt ziemlich dreckig und unübersichtig.
In Frankfurt haben wir 4 Stunden verbracht. Wir haben absichtlich einen Flug mit längerer Umsteigzeit rausgesucht und das war auch gut so. Wie schon erwähnt ist der Flughafen in Frankfurt unübersichtig, sodass wir einige Schwierigkeiten hatten das richtige Gate zu finden. Geflogen sind wir mit einer etwas größeren Maschine von „Condor“. Die Flugbegleiterinnen rasten mit ihren Servicewagen fast wie auf der Autobahn durch die Gänge. Nachdem mir (Serhiy) so ein Wagen gegen mein Knie gefahren ist, habe ich die ganze Nacht unruhig aufgepasst, dass keine Körperteile in den Gang rausgucken. Das Unterhaltungsprogramm im Flugzeug war auch nicht schlecht. Im Angebot waren King of California, Juno sowie Sissi und der wilde Kaiser.

20.04.08, Ankunft:
Als wir in Male auf der extra für Flughafen ausgebauten Insel „Hulhule“ gelandet sind, mussten wir etwa eine viertel Stunde warten bis wir eine Flugzeugtreppen zum aussteigen bekommen haben. Die Malediver machen ihren Job halt mit südländischer Lässigkeit.
Auf unser Gepäck mussten wir dann aber nicht mehr lange warten. Wir wurden von einer Reiseleiterin empfangen, die uns weitergeleitet hat. Nach einer viertel Stunde saßen wir im Speedboot, dessen Fenster mattweiß waren. Wie es sich während der Fahrt herausgestellt hat, war das auch gut so, denn die Fahrt war ziemlich rasant und sehr schauklig. Begleitet wurde diese Fahrt von anhaltenden durchdringenden Aromen von Benzin und Abgasen. Nach einer 3-stündiger Fahrt erreichten wir endlich unser Ziel.
Zur Begrüßung auf der Insel bekam jeder zunächst ein Erfrischungstuch sowie Glas Kokoswasser. Nach den Anmeldeformalitäten und der Schlüsselübergabe wurde für unseren Transfer zu Bungalow ein Elektromobil organisiert. Das Zimmer hat uns gleich gefallen. Erstmal mussten wir die Dusche suchen, diese ist nämlich vom Bad aus nach draußen. Von der Terrasse aus kann man schon das Meer sehen und wenn man genauer hinguckt, sieht man wie sich die Wellen am Außengriff brechen. Für jedes Zimmer gibt es auch zwei Holzliegen am Strand. Die Urlauberdichte am Strand beträgt gerade mal 5 pro 100 Meter.
Wir haben uns erstmal schnell umgezogen und sind dann auf zum Mittagessen. Der Speisesaal ist quasi eine riesige Terrasse ohne Wände am Strand. Blauäugig haben wir uns einen Teller gegriffen, essen drauf gemacht und wollten einen der besten Plätze im Saal nehmen. Naiverweise haben wir uns keine Gedanken gemacht, warum grade die besten Plätze noch frei waren. Vom Kellner wurden wir höfflich drauf hingewiesen, dass der Platz bereits besetzt ist. Kein Problem, dachte ich (Serhiy), im Saal gibt es noch einige schöne Tische mit direktem Blick auf den Ozean. Ein zweiter Versuch einen anderen Tisch zu belagern scheiterte ebenfalls. Uns wurde eines klar: So einfach kriegt man hier keinen Tisch. Nach kurzer Erklärung vom Kellner und ein Paar Formalitäten haben wir dann endlich unseren Tisch bekommen. Jeder Tisch ist nämlich für jedes Zimmer fest reserviert und bleibt während des ganzen Aufenthaltes der gleiche. Einige Tage später haben wir noch einige Pärchen gesehen, die auch naiv geglaubt haben, dass man so einfach den besten Tisch erobern kann.
Essen wird in Form eines Buffets serviert, mit ganz viel Obst, Salaten und verschiedenen Spezialitäten aus internationalen Küchen.
Anschließend haben wir ein Paar Stunden geschlafen. Um 18 Uhr wurde ein Treffen mit unserer Reiseleiterin angemeldet. Sie wirkte auf ersten Blick sympathisch. Zum Schluss hatten wir jedoch eine andere Meinung von ihr. Sie wirkte die ganze Zeit gestresst und wollte alles schnell hinter sich bringen. Bei diesem Treffen haben wir ein nettes Pärchen aus Baden – Würtenberg kennengelernt (Jochen und Christin). Anschließend sind wir nach einem Getränkt mit den Beiden zum Abendbrot gegangen. So endete unser erster aufregender Tag im Paradies.

fortsetzung folgt

1 Comment »

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