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	<title>Lomonline Blog &#187; Reisen</title>
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		<title>Norwegen &#8211; Reise bis zum Nordkap</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 11:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[15.06.2010 Dienstag Flug von Berlin nach Amsterdam. Mit einer kleinen Verspätung, da wir noch auf einige Passagiere warten mussten, haben wir den Hafen verlassen. Ein bisschen verwirrend und nicht einfach war es unser Zimmer auf dem riesigen Schiff zu finden. Aber mit Hilfe von Crewmitarbeiter haben wir es gefunden. Es war schon kurz vor 17 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>15.06.2010  Dienstag</strong><br />
Flug von Berlin nach Amsterdam. Mit einer kleinen Verspätung, da wir noch auf einige Passagiere warten mussten, haben wir den Hafen verlassen.<br />
Ein bisschen verwirrend und nicht einfach war es unser  Zimmer auf dem riesigen Schiff zu finden. Aber mit Hilfe von Crewmitarbeiter  haben wir es gefunden. Es war schon kurz vor 17 Uhr.<br />
Sachen ausgepackt  und dann schnell was essen. Beim Essen mussten wir uns beeilen, da es  um  17 Uhr eine teilnahmepflichtige  Notfallübung gab. Alle am Schiff mussten sich mit Schwimmwesten an den Mastertreffpunkten  sammeln. Danach gab es einen Einführungsabend mit der deutschen Hostess .<br />
Das Abendessen stand für uns im noblen Samsara Restaurante bereit. Laut Karte wurde uns nur gesunde Gerichte gereicht, nur leider keine Salate.</p>
<p><strong>16.06.2010 Mittwoch</strong><br />
Frühstück wieder in einer schicken Atmosphäre im Samsara Restaurante, aber leider gar nicht nach unserem Geschmack. Nachdem wir aus der Karte unsere Wünsche bestellt hatten, dauerte es noch geraume Zeit bis diese serviert wurden. In der Zwischenzeit hingen unsere Mägen schon in den Kniekehlen. Als Teetrinker hatten wir es zusätzlich schwer. Es gab lediglich ein kleines Tässchen für jeden. Bei der zweiten Tasse musste man sich einen neuen Teebeutel erkämpfen. Infolgedessen hat sich unser Teeverzehr pro Malzeit in Samsara Restaurante reduziert<br />
Am späten Nachmittag wollten wir den Saunabereich ausprobieren. Alles war sehr stillvoll und gemütlich gestaltet. Nichts desto trotz waren wir als eingefleischte Saunagänger sehr enttäuscht. Eine Sauna mit Textilzwang war uns gänzlich unbekannt. Zudem suchten wir verzweifelt die Möglichkeit kalt zu duschen. Und ein Außenbereich, um Frischluft zu tanken, war nur über Umwege zu erreichen. Auf die inklusive Massagenanwendungen, die noch geplant waren, waren wir besonders gespannt.<br />
 Am Abend konnten wir bei Livemusik unser Tanzkönnen zum Besten geben. Ein schottisches Pärchen lobte uns sogar als „very good dancer“.</p>
<p><strong>17.06.2010 Donnerstag</strong><br />
Wanderung von Hellesylt nach Flo. Entlang an steilen schroffen Felswänden, malerische Bergbächen und ehemaligen Sommerbauernhöfen. Immer wieder unterbrechen Wasserfälle das unwirkliche Bild der Felsen. Nach einem sanften nur leicht anstrengenden Aufstieg folgte ein äußerst steiler Abstieg. Selbst mit Ski wären wir hier nicht Schuss herunter gefahren. Der bezaubernde, malerische Ausblick auf einen von Bergen umgebenen klaren stillen See entschädigte uns aber ein wenig von der Anstrengung. Teilweise wusste man nicht wo der See aufhört und der Berg anfängt. Wegen der ständigen Fotostops vom Serhiy waren wir natürlich die letzten unten.<br />
Mit dem Bus ging es dann von Flo nach Hjelle, wo wir ein 3-Gängiges Mittagessen genießen konnten. Anschließend fuhren wir über enge Serpentinen auf den 1500m hohen Dalsnibba. Von hieraus soll man eine weite Aussicht auf Geiranger haben. Aufgrund von Nebel, dicken Wolken und Regen blieb uns dieses Bild jedoch verwehrt. Kurz vor Geiranger gab es noch mal einen Fotostop. Da wir uns diesmal unter den Wolken befanden, konnten wir auch wirklich das ankernde Kreuzfahrtschiff im Fjord erblicken.<br />
Am Abend schifferten wir durch den Geiranger Fjord wieder in Richtung offenes Meer vorbei an den berühmten Wasserfällen Die Sieben Schwestern und Brautschleier.</p>
<p><strong>18.06.2010 Freitag Auf der See</strong><br />
Heute wieder ein Tag auf See. Dieses Mal zeigte sich diese jedoch von einer eher unfreundlichen Seite. Den ganzen Tag  schwankte und schaukelte das Schiff.<br />
Dies hinderte uns aber nicht daran sämtliche Essenangebote auf dem Schiff zu nutzten. Es fing mit einem Frühstück um 8 Uhr morgens an und endete mit dem Mitternachtssnack.<br />
Gegen 23:30 bahnte sich die Mitternachtssonne dann doch noch einen Weg durch die dicke Wolkendecke.</p>
<p><strong>19.06.2010 Samstag Nordkap</strong><br />
Bei deutlich ruhiger See aber immer noch wolkenverhangengem Himmel erreichten wir Honningsvag. Mit dem Buss ging es vorbei an einer grauen kargen Gerölllandschaft in Richtung Nordkap.  Hier und da lockerten noch Schnee – und Eisinseln das Bild auf.  Nach dem mittelalterischem Wissenstand, wie man vor 400 Jahren angenommen hat, hatten wir das Ende der Welt erreicht. Für kurze Zeit schien es tatsächlich so zu sein. Die unregelmässig mit Wolken bedeckte und bewegungslose Wasseroberfläche sah täuschend echt wie eine überdimensionale Wandtapete aus. Die Naturkulisse ließ den Betrachter für kurze Zeit im Glauben, man steht tatsächlich am Ende der Drehscheibe.<br />
Das grosse Aufkommen von Menschen am Nordkap erinnerte an das Chaos in einem Supermarkt vor einem Feiertag vor dem Wochenende.<br />
Warme Kleidung und ein wenig Wettertoleranz ist zu empfehlen. Das Wetter ist entweder schlecht oder ändert sich schlagartig von Nebel auf Regen. Man befindet sich schliesslich im tiefsten Norden. Wenn man mit dem Wetter nicht so viel Glück hat, kann man sich immer noch im Kino einen kurzen Film über malerisches Wetter am Nordkap anschauen.<br />
Mit dem befriedigten Gefühl eine Mission erfolgreich ausgeführt zu haben, sind wir zum Schiff zurückgekehrt und den Kurs auf Tromso genommen.</p>
<p><strong>20.06.2010 Sonntag Tromso</strong><br />
Da wir in Tromso keinen Ausflug gebucht haben, machten wir uns mit dem Stadtplan bewaffnet alleine auf den Weg. Alle im Reiseführer aufgeführten wichtigen Sehenswürdichkeiten haben wir erkundet. Bei unserem Stadtbummel konnte wir viele hübsche Holzhäuser in den typischen norwegischen Farben sehen. Dann führte unser Weg über den Tromsobrua zum Festland an deren Ende wir die Ishavskatedrale besichtigen konnten. Ein Paar obligatorische Fotos vom Wahrzeichen Tromsos und wir durften die Brücke schrittweise in Rückrichtung messen. Unser Spaziergang wurde immer wieder von unterschiedlichten bunten Spielmannzügen gekreuzt.<br />
Auch ohne Reiseleitung kamen wir in der übersichtlichen Stadt gut zurecht. Eine organisierte Stadtführung war aus unserer Sicht nicht notwendig.<br />
Leider wurde der Tag mal wieder von nassem und nebligem Wetter getrübt.Voll durchnässt sind wir am Nachmittag wieder zum Schiff zurückgekehrt.</p>
<p><strong>21.06.2010 Montag </strong><br />
Das Wetter war zur Abwechslung mal ein bißchen besser. Es hat nicht durchgängig geregnet und die Sonne ließ sich auch für ein paar Sekunden blicken. Mit dem Bus ging es über die östlichen Inseln der Lofoten. Ein Stopp in einer Bildergalerie und einem Eismuseum erschien uns überflüssig und unpassend. Viel über Land und Leute erfuhren wir eher durch den redseeligen Reiseführer aus Berlin. Eine Wanderung durch die schöne Landschaft hätte uns mit Sicherheit viel besser gefallen.<br />
In Zukunft werden wir lieber auf eigenen Faust erkunden oder Ausflüge mit Spaziergägen bzw. Wanderungen bevorzugen. </p>
<p><strong>22.06.2010 Dienstag</strong><br />
Für diesen Tag war eine Stadtrundfahrt durch Trondheim (drittgrösste Stadt in Norwegen)geplant. Die Rundfahrt führte uns unter anderem zum Dom und Folklore Museum.<br />
Anschließend spazierten wir noch ein wenig allein durch die Stadt. Hier und da boten bunte Holzhäuser schöne Fotomotive.<br />
Zur Abwechslung kamen wir mal trockenen Fusses durch den Tag. Sogar die Sonne ließ sich kurz mal blicken. Und noch mal hat sich die Tatsage bestätigt nicht immer vom Veranstalter die Stadtführung zu buchen.</p>
<p><strong>23.06.2010 Mittwoch, Midsommer, Stadt Andalsnes</strong><br />
Auf dem Plan stand die Stadt Andalsnes. Und mal wieder war unser Bötchen das höchste Gebäude in der Stadt. Andalsnes bekam vor gar nicht langer Zeit Stadtrecht. Um sich Stadt nennen zu dürfen, müssen in Norwegen eine von zwei Forderungen erfüllt sein: entweder drei Tausend Einwohner haben oder  die Existens eines Alkoholgeschäftes würde auch reichen.<br />
Der Tag begann mal wieder mit wolkenverhangendem Himmel. Die berühmt berüchtigt Trollwand  blieb uns daher auch verborgen. Aber als der Bus sich über die enge Passstraße Trollstigen quälte, gewann die Sonne auch endlich den Himmel für sich. Oben auf dem Gipfel bot sich so für uns ein unglaublicher Blick auf das Ramstal und die umgebenden noch verschneiten Berggipfel. Nach einer kurzen Kaffe- und Kuchenpause ging es noch weiter den Pass hinauf. Ganz oben auf 800 m Höhe lag noch eine dünne Schneeschicht. Und das noch im Juni!<br />
Nach der Bustour blieb uns noch Zeit für eine kleine Wanderung auf einen Berg nahe des Zentrum. Von dort aus konnten wir wieder einen herrlich sonnigen Ausblick auf Andalsnes und Umgebung genießen.<br />
Den Rest des Tages verbrachten wir mit sonnen auf dem Aussendeck. </p>
<p><strong>24.06.2010 Bergen</strong><br />
Der Tag begann wieder mit viel versprechendem Wetter. Es begleitete uns bis auf den Mount Floien, den wir mit einer Seilbahn erreichten, sodass wir noch eine freie Sicht über Bergen und dessen Hafen genießen konnten. Auf dem Weg zur Fantoft Stave Kirche verdunkelte sich der Himmel jedoch wieder zusehend. 40 Kronen Eintritt für diese typische norwegische Holzkirche erschien uns doch etwas übertrieben, da die Innengestaltung sich als wenig aufregend erwies. Nach dieser geführten Rundfahrt erkundeten wir die Altstadt noch auf eigene Faust. Unser Weg führte uns über den Fischmarkt, wo es viele meeresfrüchtige norwegische Spezialitäten gab (u.a. auch Walfleisch). Für ein Lachsbrötchen legten wir eine kleine Pause ein. Anschließend führte unser Weg in Bryggen vorbei und durch malerische Lagerhäuser, welche einst deutsche Händler der Hanseaten beherbergt haben. Die alten Holzhäuschen waren teilweise so schief, das sie einander stützen müssen, um nicht einzustürzen.  Um nicht vom Regen doch noch nass zu werden, kehrten wir bald aufs Schiff zurück.</p>
<p><strong>25.06.2010 Auf See</strong><br />
Heute an unserem letzten Tag auf See geizte die Sonne nicht mit ihren Reizen. Den ganzen Tag verbrachten wir mit sonnen auf dem Aussendeck.<br />
Am Abend gab es ein buntes Buffet aus Obst und Gemüse, welches aber leider nur zum Anschauen gedacht war. </p>
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		<title>Australien &#8211; November 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 23:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[australien]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Jahr stand eine besonders große Reise auf unserem Urlaubsplan. Ein Besuch unserer Freunde in Perth, Australien. Für das lang ersehnte Wiedersehen mussten wir allerdings eine gewaltige Flugstrecke hinter uns bringen. Es erwarteten uns ca. 20 Flugstunden. Auf dem Hinflug legten wir einen kleinen Zwischenstopp in Bangkok ein. Dort quälten wir uns durch unglaublich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Jahr stand eine besonders große Reise auf unserem Urlaubsplan. Ein Besuch unserer Freunde in Perth, Australien. Für das lang ersehnte Wiedersehen mussten wir allerdings eine gewaltige Flugstrecke hinter uns bringen. Es erwarteten uns ca. 20 Flugstunden. Auf dem Hinflug legten wir einen kleinen Zwischenstopp in Bangkok ein. Dort quälten wir uns durch unglaublich dichten Verkehr, bewunderten exotische Tempel und nutzten einige der unzähligen günstigen Einkaufsmöglichkeiten, welche an jeder Ecke zu finden waren.<br />
Nachdem wir es dann am Perther Flughafen auch noch durch die strengen Pass- , Zoll- und Quarantänekontrollen, inklusive englischsprachigem Interview, geschafft hatten, konnten wir endlich unser lang ersehntes Wiedersehen feiern.<br />
Gleich nach der Ankunft mieteten wir ein Auto um die unendlichen Weiten Australiens ungehindert erkunden zu können. Nicht bedacht hatten wir jedoch den Linksverkehr. Dieser erorderte unsere ganze Aufmerksamkeit – um die Sache noch zu erschweren waren auch die Blinker- und Scheibenwischerschalter im Auto umgekehrt angeordnet. Der erste Kreisverkehr verursachte einen erheblichen Adrenalinausstoß.<br />
<span id="more-63"></span><br />
Um so viel Zeit wie möglich mit unseren Freunden verbringen zu können, konzentrierten wir unsere Erkundungen zunächst auf Perth und seine Umgebung. Die weihnachtlich geschmückte Stadt in kurzen Hosen zu erkunden hatte dabei einen besonderen Reiz. Perth selbst bot mit seiner gläsernen Skyline, den zahlreichen Parks und der breiten Uferpromenade entlang des Swan River  viel Sehenswertes.<br />
Weiterhin stand ein Besuch im Caversham Wildlife Park, einem Zoo mit ausschließlich australischen Tieren, stand auf dem Programm. Hier konnten wir Känguruhs, Koalas, Wombats, Krokodile und Tasmanische Teufel bestaunen und einige davon auch anfassen.<br />
Mit der Fähre ging es von Perth nach Rottnest Island, deren malerische Strände und Buchten wir mit dem Fahrrad erkundeten. Den Namen verdankt diese beliebte Urlaubsinsel seinen Bewohnern, den Quokkas – kleine Verwandte des Känguruhs – welche die holländischen Entdecker mit Ratten verglichen.<br />
Nördlich von Perth beeindruckte uns die Pinnacle Dessert mit ihrem leuchtend gelben Sand und den bizarr geformten Kalksteinsäulen, welche vermutlich versteinerte Überreste von Mangrovenwäldern darstellen. Die schneeweißen Sanddünen am Rande der Wüste bildeten einen weiteren faszinierenden Kontrast.<br />
Eine Woche lang entdeckten wir dann den Südwesten des Landes auf eigene Faust. Auf unserer ersten Etappe von Perth nach Esparance (ca. 700 km) legten wir in der Nähe von Hyden einen Zwischenstopp beim Wave Rock ein. Dieser sieht aus wie eine gigantische Welle, die kurz vor dem Brechen zu Granit erstarrt ist.<br />
Auf der Küstenroute beeindruckte uns die Gegend um Esperance mit spektakulären Küstenlandschaften, hoch aufragenden Granitfelsen, schneeweisen Stränden und dem türkisblauen Ozean.<br />
Auch an der Küste von Albany hatte der Ozean deutlich seine Spuren hinterlassen und interessante Felsformationen geschaffen, darunter die gewaltige Felsbrücke Natural Bridge und The Gap, ein 40m hoher, senkrechter Einschnitt in der Klippenwand.<br />
Von Albany Richtung Walpole verwandelte sich das Buschland langsam in Wälder mit majestätischen Eukalyptusriesen. Inmitten des Waldes lag der spektakuläre Baumwipfelpfad Tree Top Walk. Der Rundweg aus Stahlseilen und –gitter steigt bis auf 40 m über den Waldboden und ermöglichte uns so einen überwältigenden Blick über die Baumwipfel.<br />
Einen Teil der Riesenwälder um Pemberton mit den bis zu 80 Meter hohen Karri-Bäumen erkundeten wir während einer gemütlichen Bahnfahrt.<br />
Den Großteil unserer Fahrten verbrachten wir allein auf der Straße. Oft war Kilometerweit kein Auto zu sehen, nur ab und an  kreuzte ein Roadtrain (Lastwagen mit bis zu 3 Anhängern) unseren Weg. Die Notwendigkeit einer zusätzlichen Überholspur (alle paar Kilometer für ca. 2-3 km) war uns daher nicht klar. Auch Straßenschilder waren äußerst rar.<br />
Bereits an unserem ersten Tag in Australien bemerkten wir eine großzügige Hilfsbereitschaf der EInwohner. Sobald wir einen verstohlenen Blick auf den Stadtplan oder eine Karte warfen, wurde uns gleich ohne Nachfragen Hilfe angeboten. Da wir aber Probleme mit dem breiten langgezogenen Dialekt der Australier hatten, verzichteten wir auf Hilfe und blieben doch lieber bei unserer Karte.<br />
Außerdem konnten wir feststellen, dass Australier fanatische Sportler sind. Selbst an den Wochenenden sahen wir in den frühen Morgenstunden zahlreicher Radler oder Jogger. Auch in der Woche wird noch vor Arbeitsbeginn trainiert und geschwitzt. Für ein Sportevent in Augusta, auf dem wir zufällig landeten, wurde die halbe Stadt gesperrt. Jeglicher Verkehr kam zum Stillstand und es ging zu wie auf einem Volksfest.<br />
Ein weiterer Volkssport der Australier ist das Barbecue. Dies wird mit der ganzen Familie gern an den Wochenenden zur Mittagszeit veranstaltet. Damit auch niemand auf diesen Sport verzichten muss, ist ganz Australien von einem dichten BBQ-Netz durchzogen. Man findet festinstallierte Gasgrills u.a. in Nationalparks, auf Picknickplätzen, in den Grünanlagen oder an Stränden. Die Nutzung ist meist kostenlos und die Grillplätze erstaunlich sauber.<br />
Neben der vielseitigen Landschaft konnten wir natürlich auch ein Teil der Tierwelt beobachten, so sahen wir zum Beispiel nicht immer lebendige Kängurus am Straßenrand – Fahren nach der Dämmerung ist lebensgefährlich &#8211; Schlangen, bunte Papageien und Kakadus, Skinks, Quokkas, und viele mehr.<br />
Entgegen unserer eigenen Sorge und der vieler Freunde und Bekannter, kamen wir lebendig zurück und sind nicht giftigen Tiere wie Spinnen, Skorpionen, Quallen oder Rochen sowie anderen Gefahren wie Verdursten im Outback zum Opfer gefallen.<br />
Während unseres 4wöchigen Aufenthaltes in Australien legten wir rund 5000 km mit unserem Mietauto zurück. Erkundet haben wir dabei aber nur einen sehr kleinen Teil des Landes. Um auch all die anderen Facetten kennen zu lernen werden wir in den nächsten Jahren sicher noch das eine oder andere Mal Downunder besuchen.  </p>
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		<title>mallorca urlaub 2008</title>
		<link>http://blog.lomonline.de/mallorca-urlaub-2008/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 16:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[7.09.2008 Heute wurden wir von einem wolkenbehangenen Himmel begrüsst. Dazu wehte eine ordentliche Brise. Nach dem ausgibiegen Frühstuck und dem Willkomensdrink durch die Reiseleitung, entschlossen wir uns daher erst mal ein Nickerchen zu machen. Gegen Nachmittag lies sich dann endlich die Sonne blicken. Das nutzten wir glech einmal für einen Strandspaziergang. Anschissend stürtzten wir uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>7.09.2008</p>
<p>Heute wurden wir von einem wolkenbehangenen Himmel begrüsst. Dazu wehte eine ordentliche Brise. Nach dem ausgibiegen Frühstuck und dem Willkomensdrink durch die Reiseleitung, entschlossen wir uns daher erst mal ein Nickerchen zu machen. Gegen Nachmittag lies sich dann endlich  die Sonne blicken. Das nutzten wir glech einmal für einen Strandspaziergang. Anschissend stürtzten wir uns in die Flütten zum Wellenreiten.  </p>
<p>08.09.2008</p>
<p>Das Wetter zeigte sich heute schon von einer besseren Seite. Die wollken haben sich verzogen, aber der Wind ist uns noch geblieben. Den Vormittag nutzten wir erstmal zur Entspannung am Strand.</p>
<p>Nachmittags machten wir uns zu den Drachenhöhlen auf. Das erste highlight dieses Ausfluges war ein Shoppingsstop in Manacor um dort zu super günstigen Preisen weltberühmte Kunstperlen zu erwerben. Da Schmuckshopping bei uns nur wenig Hysterie auslöst, haben wir uns lieber im Nachbarladen über die Ollivenholzartikel hergemacht.  Der absolute Höhepunkt dabei war ein Schällchen. Dieses erfüllte ideal  unsere Vorstellung, dass Hackfleisch nur auf Holz serviert werden darf. Auch die Dinosaurias, die es draußen in Lebensgrösse zu bestaunen gab, konnten das nicht toppen.</p>
<p>Einen zweiten Stop legten wir in Portocristo  ein. Hier sollten wir alle das wunderbare Mandeleis probieren.</p>
<p>Anschließend erreichten wir endlich die Tropfsteinhöhlen. Interessanterweise sind alle Tropfsteinhöhlen (von denen es mehrere hundert geben soll) auf Mallorca in Privatbesitz. Nach einem längeren Spaziergang durch die Höhle erreichten wir einen grossen Konzertsaal an einem unterirdischem See. Nach dem sich alle Besucher einen Platz gesucht hatten, wurde die Höhle abgedunkelt.  Dann folgte eine kurze Darbietung aus klassischer Musik und beleuchteten Booten. Leider konnten wir das ganze  nicht genießen, da die viele kleine Hosenscheißer eine andere Vorstellung von Nachmittagsbeschäftigung hatten. Dies bekundeten sie auch lautstark und für alle gut hörbar.</p>
<p>Nach dem Ausfüg stürtzten wir noch mal  in die Fluten.  </p>
<p>09.09.2008</p>
<p>Heute ging es schon früh aus den Federn, da ein Ausflüg nach Palma auf dem Programm stand. Nach einer ca. 1 stündigen Fahrt erreichten wir Palma diesesmal ohne Shoppingsstops. Nach einer weiteren Stunde kannten wir jedes einzelne Kruzifix in der Kathedrale. Leider fehlten im Anschluß daran einen Stadtrundgang. So irrten wir ca. 2 Stunden etwas hilflos durch die Stadt. Ein Ausflüg nach Palma sollte man doch lieber auf eigene Faust machen.</p>
<p>Unser nächstes Ziel hieß Valldemossa.  Ein kleiner malerischer verschlafener Ort in Tramontaner Gebirge. Dort wurde uns ein Film presentiert, in dem uns Michael Douglas von der Schönheit und der Faszination dieser Insel  berichtete. Was sonst noch hunderte von Touristen in disen Ort treibt ist uns leider verborgen geblieben. </p>
<p>10.09.2008  </p>
<p>Den heutigen Tag widmeten wir ganz und gar dem Faulenzen. Nach dem Frühstück machten wir uns auf zum Strand. Weil es so schöne Wellen gab, kauften wir uns ein Bodysurfbrett und für die kleine Maus eine Kinderluftmatratze. Leider haben wir die Sonne etwas unterschätzt und haben uns die Nase verbrannt. Außerdem müssten wir feststellen, dass wir Sangria schon zur Mittagszeit nicht gut vertragen. </p>
<p> 11.09.2008</p>
<p>Schon früh am Morgen machten wir uns auf den Weg zur Inselrundfahrt. Zunächst führte uns unser Weg mal wieder zum Shoppen. In Inca sollte wir uns mit Lederwaren eindecken.</p>
<p>Anschließend ging es mit dem Bus die Bergstrasse das Tramuntana Gebirge herauf und wieder herunter bis nach Sa Calobra. Das nur aus wenigen Häusern bestehende Dörfchen ist ein beliebtes Ausflugsziel, das sich mit seinen Restaurants auf Touristengruppen eingestellt hat. In allen drei Restaurants gab es dasselbe schlechte Essen. Um den kulinarischen Grausamkeiten zu entkommen, nutzten wir die Zeit, um uns mit all den anderen Massen durch eine Tunnel zu schieben, durch welchen wir zu einer wirklich zauberhaften Kiesbucht gelangten. Hier mündet der Sturzbach Torrent de Pareis. Nach umfassender Bewunderung dieses Naturschauspiels fuhren wir mit dem Schiff weiter nach Port de Soller. Mit einer alte nostalgische Strassenbahn gelangten wir in das Zentrum von Soller. Hier wartete schon der „Rote Blitz“ auf uns. Durch zahlreiche Orangen- und Olivenhaine fuhren wir mit dieser letzten Privatbahn Spaniens bis nach Palma. In einer solchen alter klapperigen Bahn wirken 30 km/h doch ganz schön rasant.</p>
<p>Zum Schluss brachten uns der Bus zurück zum Hotel. </p>
<p>12.09.2008</p>
<p>Leider meinte es das Wetter mit uns heute überhaupt nicht gut. Es regnete tatsächlich den ganzen Tag. Nur für eine Stunde wagten wir uns nach draußen zum Mitbringsel kaufen. Den Rest des Tages verbrachten wir mit Schlafen, Fernsehen und Fotos sortieren. </p>
<p>13.09.2008</p>
<p>Gegen 12 Uhr checkten wir das Hotelzimmer aus. Anschließend machten wir uns am Strand entlang nach Port d’Alcudia auf. Dort haben wir Mittag gegessen und Eis geschleckt und zurück zum Hotel. </p>
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		<title>Malediven &#8211; Traumurlaub von Serhiy und Manuela &#8211; Tag 3 bis 8</title>
		<link>http://blog.lomonline.de/malediven-traumurlaub-von-serhiy-und-manuela-tag-3-bis-8/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 04:51:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lomonline.de/malediven-traumurlaub-von-serhiy-und-manuela-tag-3-bis-8/</guid>
		<description><![CDATA[http://blog.lomonline.de/malediven-traumurlaub-von-serhiy-und-manuela/ http://blog.lomonline.de/malediven-traumurlaub-von-serhiy-und-manuela-tag-2/ 22.04.2008, Dienstag: Der dritte Tag auf der Insel. Essen und Trinken gibt es im Überfluss. Nach dem Frühstück haben wir uns noch mal für 2 Stunden aufs Ohr gelegt. Danach wie immer Strand, Wasser und viel nichts tun. Nach dem Mittagessen haben wir das erste Mal die Tauchschule besucht. Dort haben wir dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>http://blog.lomonline.de/malediven-traumurlaub-von-serhiy-und-manuela/</p>
<p>http://blog.lomonline.de/malediven-traumurlaub-von-serhiy-und-manuela-tag-2/</p>
<p>22.04.2008, Dienstag:<br />
Der dritte Tag auf der Insel. Essen und Trinken gibt es im Überfluss. Nach dem Frühstück haben wir uns noch mal für 2 Stunden aufs Ohr gelegt. Danach wie immer Strand, Wasser und viel nichts tun.<br />
Nach dem Mittagessen haben wir das erste Mal die Tauchschule besucht. Dort haben wir dann für uns Termine zum Tauchen ausgemacht. Für Manuela am nächsten Tag um 9 Uhr zum Ausfrischungskurs und für Serhiy um 15 Uhr zum Schnuppertauchen.<br />
Damit der Serhiy seinen Spieltrieb hier noch besser ausleben kann, haben wir später eine Luftmatratze im Hotelshop besorgt. Diese ließen wir im Laden gleich aufpusten, sodass der Serhiy gleich los planschen konnte. Bargeld braucht man in der gesamten Anlage übrigens nicht. Alles wird aufs Zimmer geschrieben und vor Abreise bezahlt.<br />
Für All inclusive Gäste gibt es immer kleines Snacks und Kaffee von 16 bis 18 Uhr. An den letzte 2 Tagen haben wir es zeitlich nicht geschafft diese Möglichkeit auszunutzen. Aber heute wollte der Serhiy, der ja für Süßes immer zu haben ist, nicht auf seinen Nachmittagskuchen verzichten. Leider fiel dieses Buffett jedoch nicht ganz so reichlich aus wie die zu den Hauptmahlzeiten. Es gab nur eine Sorte Kuchen und ein paar Sandwichs dazu Kaffe oder Tee.<br />
Nach dieser kleinen Stärkung wollten wir die Unterwasserwelt noch mal mit dem Schnorchel erkunden. Aufgrund der bereits begonnenen Ebbe, war die Sicht jedoch nicht besonders gut. Wir konnten nicht mal uns gegenseitig sehen. 2 kleine Hai und eine Menge anderer Fischen haben wir besser von der Brücken sehen können.<br />
Nach dem Abendessen machen wir uns dann auf zur Rochenfütterung. Diese findet täglich ab 21 Uhr in der Sting Bay statt. Zunächst wurde uns erklärt, wie man die teilweise doch recht großen Tiere richtig füttert. Der Fisch wird mit ausgestreckter Handfläche gereicht, sodass die Rochen ihn bei darüber schwimmen aufnehmen können. Als es so weit war und wir mit dem Fisch vor den Tieren standen, haben wir doch weiche Knie bekommen und den Fisch vor den Rochen abgeworfen. Die vielen kleinen Fische dazwischen waren äußerst frech und zwicken uns sogar in die Finger, um auch einen kleinen Happen zu ergattern.</p>
<p>23.04.2008, Mittwoch<br />
Der vierte Tag auf der Insel. Heute hieß es zur Abwechslung mal früh aufstehen, denn schon um 9 Uhr musste ich (Manu) in der Tauchbasis zum Auffrischungskurs sein. Wie bei solchen Kursen üblich ging es mit der Wiederholung trockener Theorie los. Danach ab ins Wasser. Aber nicht zum Fische ansehen, sondern für allerhand Übungen sowohl unter als auch über Wasser.<br />
Anschließend haben wir uns zum Mittagessen getroffen. Um 15 Uhr war es dann für Serhiy soweit: sein erster Tauchgang. Natürlich darf auch hier das Theoretische nicht fehlen. Die deutsche Tauchlehrerin Tina (gebürtig aus München) hat sich dafür reichlich Zeit genommen. Nachdem dann auch die Ausrüstung rausgesucht und erklärt wurde, ging es mit einigen anderen Anfängern und einem weiteren Tauchlehrer endlich unter Wasser. Doch auch bei Serhiys erstem Tauchgang musste die Fische noch etwas warten. Erst nach dem Absolvieren einiger Grundübungen ging es auf ungefähr 10 m Tiefe. So wie bei jedem ersten Mal hatte ich (Serhiy) Probleme überhaupt zu atmen. Nach ein Paar Minuten beruhigte ich mich doch und konnte gleichmäßig ein und ausatmen. Meine Tauchlehrerin Tina musste mich immer in der Nähe halten, da ich permanent entweder zu tief oder zu hoch geschwommen bin. Das Gefühl unter dem Wasser war einmalig und erlebenswert. Jedoch habe ich mich gegen einen Tauchschein entschieden, da ich mich doch mit dieser Sportart so vertieft beschäftigen wollte.<br />
Da uns das Tauchen doch sehr angestrengt hat, fiel das Abendprogramm heute mal aus und wir gingen früh ins Bett. </p>
<p>24.04.08, Donnerstag:<br />
Der fünfte Tag auf der Insel. Der Morgen war an diesem Tag schmerzhaft. Ich (Serhiy) hatte Kopfschmerzen, die entweder vom Wenigtrinken oder vom Taufgang am vorherigen Tag kommen konnten. Nach dem Frühstuck hatte ich mich schon besser gefühlt und wir konnten einen kleinen Spaziergang durch den Park machen. Unterwegs haben wir einen Baum mit Flughunden entdeckt, was bei Manu das Bedürfnis ausgelöste, davon sofort einige Fotos zu schießen.<br />
Während Serhiy sich auf dem Zimmer entspannte, gönnte sich Manuela eine Schulter-Nacken Massage. Nach dem Mittagessen haben wir uns zu fuß auf den Weg gemacht, die andere Hälfte der Insel zu entdecken. Das Ausleihen von Fahrrädern ist auf der Insel auch möglich, da wir es aber nicht eilig hatten, verzichteten wir darauf. Unterwegs sind wir an einem Orchideengarten und einer kleinen Bananenplantage vorbeigekommen, was uns dazu bewegt hat unseren kleinen digitalen Begleiter (Fotoapparat) mal wieder aus der Tasche zu ziehen.<br />
Auf der anderen Seite der Insel gibt es die Möglichkeit wassersportliche Aktivitäten wie Jetski, Segeln auszuüben, was bei Manuela weniger Begeisterung hervor rieft. Ihr Desinteresse brachte sie dadurch zum Ausdruck, dass sie anfing Muscheln am Strand zu suchen. Ich (Serhiy) fand meine Ruhe auf der „Spitze der  Insel“ sitzend in einer Strandliege. Dabei genoss ich das Rauschen der Wellen von 3 Meeresseiten.<br />
Wieder in unserem Bungalow angekommen, entschieden wir uns zur Abwechslung uns ein bisschen Ruhe zu gönnen. Während jeder von uns auf seine eigene Art und Weise (Manuela mit dem Buch und Serhiy mit der Luftmatratze) relaxte, veranstaltete man in unserer Nähe die maledivische Hochzeit, was einigen dazu bewegte, sich dieses Ereignis aus der näheren Perspektive anzuschauen.<br />
Nach einem schnellen Sonnenuntergang, der normaleweise nicht länger als 30 Minuten in diesem Teil der Erde dauert, haben wir uns für den Abendbrot fertig gemacht. Das für heute Abend angekündigte Krabbenrennen verlief überraschenderweise sehr schnell.</p>
<p>25.04.08, Freitag<br />
Der sechste Tag auf der Insel. Wir sind mal wieder früh am Morgen aufgestanden und haben es gerade so zum Frühstück geschafft. Danach setzten wir die Arbeit an unserem Reisetagebuch fort. Den Rest des Vormittages setzten wir uns sich mit 2 Fragestellungen auseinander: „Wie dreht man sich richtig auf der Liege um, damit man die perfekte Bräune bekommt“ und „Wie kommt man auf die Luftmatratze auf dem Wasser, ohne nass zu werden“.<br />
Ein weiterer Punkt in unserem Pflichtprogramm war das Mittagessen, den wir auch verantwortungsvoll erledigten.<br />
Anschließend ging es für Manuela zum Tauchen. Auf der etwas unruhigen Fahrt zum Riff lernte ich (Manu) Jürgen aus Kassel kennen. Ein bereits erfahrener Taucher, der mir beim Aufbau gleich mal etwas über die Schulter schaute. Am Riff angekommen ging es bei sehr starkem Seegang gleich unter Wasser. Doch auch dort war die Strömung nicht ganz ohne. Und dann war auch noch meine Brille viel zu eng. Mit ein paar Handgriffen war dieses Problem aber schnell gelöst. Nach einigen Metern konnten wir aus der Nähe eine Schildkröte beobachten, die seelenruhig an einem Stein knabberte. In ca. 30 m Tiefe zog ein nicht allzu kleiner Hai seine Kreise und einen Manta sahen wir noch davon schwimmen. Insgesamt war das Riff leider nicht so bunt und farbenprächtig, wie ich es erhofft hatte. Auch die Artenvielfalt der Fische war überschaubar. Leider hatte sich das Meer während des 45minütigen Tauchganges nicht beruhig, sodass die Rückfahrt mit dem Boot für meinen Magen am anstrengsten war.<br />
In der Zwischenzeit habe ich (Serhiy) Kleinigkeiten des Tages erledigt, wie Buchlesen und am Strand liegen.<br />
Nach dem gemeinsamen Abendessen sind wir zum maledivischen Abend in die „Main bar“ gegangen. Die arabisch anmutenden Klänge waren für Manuelas Ohren nicht so harmonisch und bezaubernd wie für die Einheimischen.</p>
<p>26.04.08, Samstag<br />
Der 7. Tag auf der Insel und noch immer keine Rettung in Sicht … ach nein, das ist ja ne andere Geschichte.<br />
Der Tag begann wie immer mit dem Frühstück. Serhiy probierte heute einheimische Bananen. Nach Berlin importierte schmecken besser. Danach ein kleiner Spaziergang durch das Spa &#8211; Center, wo wir einige Fotos und einen Termin für eine Schwedische Massage am nächsten Tag gemacht haben.<br />
Danach war Faulenzen am Strand angesagt.<br />
Gegen Mittag wurde der Himmel zunehmend dunkler. Dabei war doch für diesen Tag unser Ausflug auf die benachbarte einheimische Insel geplant. Nach einigem hin und her ging es doch mit dem Boot los. Grade auf der Insel angekommen, öffneten die Wolken ihre Pforten und es regnete wie aus Eimern. Zu sehen gab es dort allerdings nicht viel: eine Schule, ein Sportplatz, mehrere kleine Friedhöfe und natürlich nicht zu vergessen die „Shoppingmeile“. Jeder Ladenbesitzer war sichtlich bemüht uns genau in sein Geschäft zu locken, um dort Souvenirs zu kaufen. Alles in allem war der Ausflug nicht weiter als eine Kaffefahrt.<br />
Mit einer recht feuchten Bootsfahrt ging es nach einiger Zeit wieder zurück auf unsere Insel.</p>
<p>27.04.08, Sonntag<br />
So wie uns der gestrige Tag verabschiedete, so begrüßte uns auch der Sonntag mit Wolken verhangendem Himmel und einer recht kräftigen Brise. Der Hitze mit reichlich Schwitzpotential tat dies jedoch kein Abbruch, nur war sie heute etwas besser zu ertragen. Nach dem üblichen gemütlichen Frühstück, gönnte der Serhiy sich heute mal eine Schwedische Ganzkörpermassage im Spa – Center.<br />
Leider wollte sich das Wetter heute nicht so recht bessern, sodass wir bei anhaltendem Regen viel Zeit für unser Reisetagebuch hatten.</p>
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		<title>Malediven &#8211; Traumurlaub von Serhiy und Manuela &#8211; Tag 2</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 05:26:37 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>21.04.08, Montag:<br />
Nach dem ersten aufregenden Tag ließen wir den Montag langsam angehen. Nach einem ausgiebigen Frühstück entspannten wir uns an einem schattigen Plätzchen am Strand hinter unserem Urlaubshaus. Später versuchten wir uns erstmals am Schnorcheln. Der Serhiy hatte tatsächlich Probleme sich auf die Mundatmung zu konzentrieren. Auch das Tragen der Taucherbrille bereitete ihm sichtlich Schwierigkeiten. Und das Schwimmen mit Flossen war nicht ganz einfach für ihn. Er hat sich mal wieder etwas dumm angestellt. Nach einigen Erklärungen und Übungen ging es dann aber schon viel besser und wir konnten sogar einige Fische beobachten.<br />
Am Abend haben wir mit unseren Bekannten aus Baden-Württemberg ein live Konzert besucht, wo ich (Serhiy) verschiedene Mischungen alkoholischer Getränke ausprobiert habe. Ich kam zur Erkenntnis, dass man Whisky VAT 69 auf gar keinen Fall mit Coca Cola mischen darf.<br />
Heute konnten wir bereits voll den Service auf der Insel genießen. Alle Angestellte sind sehr nett. Der Roomboy kommt sogar zweimal am Tag um das Zimmer aufzuräumen. Jeder fragt ständig freundlich „How are you?“, was nach einigen Tagen allerdings auch schon ein bisschen nerven kann. Aber man muss es nicht so ernst nehmen. Einfach nur lächeln und winken, lächeln und winken.</p>
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		<title>Malediven &#8211; Traumurlaub von Serhiy und Manuela</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 10:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[19.04.08, Anreise: Am Samstag wurden wir von Steffi und Danilo zum Flughafen gebracht. Durch einen Haufen von Chinesen haben wir fast zwei stunden für Check-in gebraucht. Danach übliche Sicherheitskontrolle und es hat nicht mehr lange gedauert bis wir im Flugzeug saßen. Der Flug nach Frankfurt war kurz und schmerzlos. Im Vergleich mit dem Flughafen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>19.04.08, Anreise:<br />
Am Samstag wurden wir von Steffi und Danilo zum Flughafen gebracht. Durch einen Haufen von Chinesen haben wir fast zwei stunden für Check-in gebraucht. Danach übliche Sicherheitskontrolle und es hat nicht mehr lange gedauert bis wir im Flugzeug saßen. Der Flug nach Frankfurt war kurz und schmerzlos. Im Vergleich mit dem Flughafen in München ist der Flughafen in Frankfurt ziemlich dreckig und unübersichtig.<br />
In Frankfurt haben wir 4 Stunden verbracht. Wir haben absichtlich einen Flug mit längerer Umsteigzeit rausgesucht und das war auch gut so. Wie schon erwähnt ist der Flughafen in Frankfurt unübersichtig, sodass wir einige Schwierigkeiten hatten das richtige Gate zu finden. Geflogen sind wir mit einer etwas größeren Maschine von „Condor“. Die Flugbegleiterinnen rasten mit ihren Servicewagen fast wie auf der Autobahn durch die Gänge. Nachdem mir (Serhiy) so ein Wagen gegen mein Knie gefahren ist, habe ich die ganze Nacht unruhig aufgepasst, dass keine Körperteile in den Gang rausgucken. Das Unterhaltungsprogramm im Flugzeug war auch nicht schlecht. Im Angebot waren King of California, Juno sowie Sissi und der wilde Kaiser.</p>
<p>20.04.08, Ankunft:<br />
Als wir in Male auf der extra für Flughafen ausgebauten Insel „Hulhule“ gelandet sind, mussten wir etwa eine viertel Stunde warten bis wir eine Flugzeugtreppen zum aussteigen bekommen haben. Die Malediver machen ihren Job halt mit südländischer Lässigkeit.<br />
Auf unser Gepäck mussten wir dann aber nicht mehr lange warten. Wir wurden von einer Reiseleiterin empfangen, die uns weitergeleitet hat. Nach einer viertel Stunde saßen wir im Speedboot, dessen Fenster mattweiß waren. Wie es sich während der Fahrt herausgestellt hat, war das auch gut so, denn die Fahrt war ziemlich rasant und sehr schauklig. Begleitet wurde diese Fahrt von anhaltenden durchdringenden Aromen von Benzin und Abgasen. Nach einer 3-stündiger Fahrt erreichten wir endlich unser Ziel.<br />
Zur Begrüßung auf der Insel bekam jeder zunächst ein Erfrischungstuch sowie Glas Kokoswasser. Nach den Anmeldeformalitäten und der Schlüsselübergabe wurde für unseren Transfer zu Bungalow ein Elektromobil organisiert. Das Zimmer hat uns gleich gefallen. Erstmal mussten wir die Dusche suchen, diese ist nämlich vom Bad aus nach draußen. Von der Terrasse aus kann man schon das Meer sehen und wenn man genauer hinguckt, sieht man wie sich die Wellen am Außengriff brechen. Für jedes Zimmer gibt es auch zwei Holzliegen am Strand. Die Urlauberdichte am Strand beträgt gerade mal 5 pro 100 Meter.<br />
Wir haben uns erstmal schnell umgezogen und sind dann auf zum Mittagessen. Der Speisesaal ist quasi eine riesige Terrasse ohne Wände am Strand. Blauäugig haben wir uns einen Teller gegriffen, essen drauf gemacht und wollten einen der besten Plätze im Saal nehmen. Naiverweise haben wir uns keine Gedanken gemacht, warum grade die besten Plätze noch frei waren. Vom Kellner wurden wir höfflich drauf hingewiesen, dass der Platz bereits besetzt ist. Kein Problem, dachte ich (Serhiy), im Saal gibt es noch einige schöne Tische mit direktem Blick auf den Ozean. Ein zweiter Versuch einen anderen Tisch zu belagern scheiterte ebenfalls. Uns wurde eines klar: So einfach kriegt man hier keinen Tisch. Nach kurzer Erklärung vom Kellner und ein Paar Formalitäten haben wir dann endlich unseren Tisch bekommen. Jeder Tisch ist nämlich für jedes Zimmer fest reserviert und bleibt während des ganzen Aufenthaltes der gleiche. Einige Tage später haben wir noch einige Pärchen gesehen, die auch naiv geglaubt haben, dass man so einfach den besten Tisch erobern kann.<br />
Essen wird in Form eines Buffets serviert, mit ganz viel Obst, Salaten und verschiedenen Spezialitäten aus internationalen Küchen.<br />
Anschließend haben wir ein Paar Stunden geschlafen. Um 18 Uhr wurde ein Treffen mit unserer Reiseleiterin angemeldet. Sie wirkte auf ersten Blick sympathisch. Zum Schluss hatten wir jedoch eine andere Meinung von ihr. Sie wirkte die ganze Zeit gestresst und wollte alles schnell hinter sich bringen. Bei diesem Treffen haben wir ein nettes Pärchen aus Baden &#8211; Würtenberg kennengelernt (Jochen und Christin). Anschließend sind wir nach einem Getränkt mit den Beiden zum Abendbrot gegangen. So endete unser erster aufregender Tag im Paradies.</p>
<p>fortsetzung folgt</p>
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