Lomonline Blog

April 28, 2008

Malediven – Traumurlaub von Serhiy und Manuela – Tag 3 bis 8

Filed under: Reisen — Administrator @ 12:51 am

http://blog.lomonline.de/malediven-traumurlaub-von-serhiy-und-manuela/

http://blog.lomonline.de/malediven-traumurlaub-von-serhiy-und-manuela-tag-2/

22.04.2008, Dienstag:
Der dritte Tag auf der Insel. Essen und Trinken gibt es im Überfluss. Nach dem Frühstück haben wir uns noch mal für 2 Stunden aufs Ohr gelegt. Danach wie immer Strand, Wasser und viel nichts tun.
Nach dem Mittagessen haben wir das erste Mal die Tauchschule besucht. Dort haben wir dann für uns Termine zum Tauchen ausgemacht. Für Manuela am nächsten Tag um 9 Uhr zum Ausfrischungskurs und für Serhiy um 15 Uhr zum Schnuppertauchen.
Damit der Serhiy seinen Spieltrieb hier noch besser ausleben kann, haben wir später eine Luftmatratze im Hotelshop besorgt. Diese ließen wir im Laden gleich aufpusten, sodass der Serhiy gleich los planschen konnte. Bargeld braucht man in der gesamten Anlage übrigens nicht. Alles wird aufs Zimmer geschrieben und vor Abreise bezahlt.
Für All inclusive Gäste gibt es immer kleines Snacks und Kaffee von 16 bis 18 Uhr. An den letzte 2 Tagen haben wir es zeitlich nicht geschafft diese Möglichkeit auszunutzen. Aber heute wollte der Serhiy, der ja für Süßes immer zu haben ist, nicht auf seinen Nachmittagskuchen verzichten. Leider fiel dieses Buffett jedoch nicht ganz so reichlich aus wie die zu den Hauptmahlzeiten. Es gab nur eine Sorte Kuchen und ein paar Sandwichs dazu Kaffe oder Tee.
Nach dieser kleinen Stärkung wollten wir die Unterwasserwelt noch mal mit dem Schnorchel erkunden. Aufgrund der bereits begonnenen Ebbe, war die Sicht jedoch nicht besonders gut. Wir konnten nicht mal uns gegenseitig sehen. 2 kleine Hai und eine Menge anderer Fischen haben wir besser von der Brücken sehen können.
Nach dem Abendessen machen wir uns dann auf zur Rochenfütterung. Diese findet täglich ab 21 Uhr in der Sting Bay statt. Zunächst wurde uns erklärt, wie man die teilweise doch recht großen Tiere richtig füttert. Der Fisch wird mit ausgestreckter Handfläche gereicht, sodass die Rochen ihn bei darüber schwimmen aufnehmen können. Als es so weit war und wir mit dem Fisch vor den Tieren standen, haben wir doch weiche Knie bekommen und den Fisch vor den Rochen abgeworfen. Die vielen kleinen Fische dazwischen waren äußerst frech und zwicken uns sogar in die Finger, um auch einen kleinen Happen zu ergattern.

23.04.2008, Mittwoch
Der vierte Tag auf der Insel. Heute hieß es zur Abwechslung mal früh aufstehen, denn schon um 9 Uhr musste ich (Manu) in der Tauchbasis zum Auffrischungskurs sein. Wie bei solchen Kursen üblich ging es mit der Wiederholung trockener Theorie los. Danach ab ins Wasser. Aber nicht zum Fische ansehen, sondern für allerhand Übungen sowohl unter als auch über Wasser.
Anschließend haben wir uns zum Mittagessen getroffen. Um 15 Uhr war es dann für Serhiy soweit: sein erster Tauchgang. Natürlich darf auch hier das Theoretische nicht fehlen. Die deutsche Tauchlehrerin Tina (gebürtig aus München) hat sich dafür reichlich Zeit genommen. Nachdem dann auch die Ausrüstung rausgesucht und erklärt wurde, ging es mit einigen anderen Anfängern und einem weiteren Tauchlehrer endlich unter Wasser. Doch auch bei Serhiys erstem Tauchgang musste die Fische noch etwas warten. Erst nach dem Absolvieren einiger Grundübungen ging es auf ungefähr 10 m Tiefe. So wie bei jedem ersten Mal hatte ich (Serhiy) Probleme überhaupt zu atmen. Nach ein Paar Minuten beruhigte ich mich doch und konnte gleichmäßig ein und ausatmen. Meine Tauchlehrerin Tina musste mich immer in der Nähe halten, da ich permanent entweder zu tief oder zu hoch geschwommen bin. Das Gefühl unter dem Wasser war einmalig und erlebenswert. Jedoch habe ich mich gegen einen Tauchschein entschieden, da ich mich doch mit dieser Sportart so vertieft beschäftigen wollte.
Da uns das Tauchen doch sehr angestrengt hat, fiel das Abendprogramm heute mal aus und wir gingen früh ins Bett.

24.04.08, Donnerstag:
Der fünfte Tag auf der Insel. Der Morgen war an diesem Tag schmerzhaft. Ich (Serhiy) hatte Kopfschmerzen, die entweder vom Wenigtrinken oder vom Taufgang am vorherigen Tag kommen konnten. Nach dem Frühstuck hatte ich mich schon besser gefühlt und wir konnten einen kleinen Spaziergang durch den Park machen. Unterwegs haben wir einen Baum mit Flughunden entdeckt, was bei Manu das Bedürfnis ausgelöste, davon sofort einige Fotos zu schießen.
Während Serhiy sich auf dem Zimmer entspannte, gönnte sich Manuela eine Schulter-Nacken Massage. Nach dem Mittagessen haben wir uns zu fuß auf den Weg gemacht, die andere Hälfte der Insel zu entdecken. Das Ausleihen von Fahrrädern ist auf der Insel auch möglich, da wir es aber nicht eilig hatten, verzichteten wir darauf. Unterwegs sind wir an einem Orchideengarten und einer kleinen Bananenplantage vorbeigekommen, was uns dazu bewegt hat unseren kleinen digitalen Begleiter (Fotoapparat) mal wieder aus der Tasche zu ziehen.
Auf der anderen Seite der Insel gibt es die Möglichkeit wassersportliche Aktivitäten wie Jetski, Segeln auszuüben, was bei Manuela weniger Begeisterung hervor rieft. Ihr Desinteresse brachte sie dadurch zum Ausdruck, dass sie anfing Muscheln am Strand zu suchen. Ich (Serhiy) fand meine Ruhe auf der „Spitze der Insel“ sitzend in einer Strandliege. Dabei genoss ich das Rauschen der Wellen von 3 Meeresseiten.
Wieder in unserem Bungalow angekommen, entschieden wir uns zur Abwechslung uns ein bisschen Ruhe zu gönnen. Während jeder von uns auf seine eigene Art und Weise (Manuela mit dem Buch und Serhiy mit der Luftmatratze) relaxte, veranstaltete man in unserer Nähe die maledivische Hochzeit, was einigen dazu bewegte, sich dieses Ereignis aus der näheren Perspektive anzuschauen.
Nach einem schnellen Sonnenuntergang, der normaleweise nicht länger als 30 Minuten in diesem Teil der Erde dauert, haben wir uns für den Abendbrot fertig gemacht. Das für heute Abend angekündigte Krabbenrennen verlief überraschenderweise sehr schnell.

25.04.08, Freitag
Der sechste Tag auf der Insel. Wir sind mal wieder früh am Morgen aufgestanden und haben es gerade so zum Frühstück geschafft. Danach setzten wir die Arbeit an unserem Reisetagebuch fort. Den Rest des Vormittages setzten wir uns sich mit 2 Fragestellungen auseinander: „Wie dreht man sich richtig auf der Liege um, damit man die perfekte Bräune bekommt“ und „Wie kommt man auf die Luftmatratze auf dem Wasser, ohne nass zu werden“.
Ein weiterer Punkt in unserem Pflichtprogramm war das Mittagessen, den wir auch verantwortungsvoll erledigten.
Anschließend ging es für Manuela zum Tauchen. Auf der etwas unruhigen Fahrt zum Riff lernte ich (Manu) Jürgen aus Kassel kennen. Ein bereits erfahrener Taucher, der mir beim Aufbau gleich mal etwas über die Schulter schaute. Am Riff angekommen ging es bei sehr starkem Seegang gleich unter Wasser. Doch auch dort war die Strömung nicht ganz ohne. Und dann war auch noch meine Brille viel zu eng. Mit ein paar Handgriffen war dieses Problem aber schnell gelöst. Nach einigen Metern konnten wir aus der Nähe eine Schildkröte beobachten, die seelenruhig an einem Stein knabberte. In ca. 30 m Tiefe zog ein nicht allzu kleiner Hai seine Kreise und einen Manta sahen wir noch davon schwimmen. Insgesamt war das Riff leider nicht so bunt und farbenprächtig, wie ich es erhofft hatte. Auch die Artenvielfalt der Fische war überschaubar. Leider hatte sich das Meer während des 45minütigen Tauchganges nicht beruhig, sodass die Rückfahrt mit dem Boot für meinen Magen am anstrengsten war.
In der Zwischenzeit habe ich (Serhiy) Kleinigkeiten des Tages erledigt, wie Buchlesen und am Strand liegen.
Nach dem gemeinsamen Abendessen sind wir zum maledivischen Abend in die „Main bar“ gegangen. Die arabisch anmutenden Klänge waren für Manuelas Ohren nicht so harmonisch und bezaubernd wie für die Einheimischen.

26.04.08, Samstag
Der 7. Tag auf der Insel und noch immer keine Rettung in Sicht … ach nein, das ist ja ne andere Geschichte.
Der Tag begann wie immer mit dem Frühstück. Serhiy probierte heute einheimische Bananen. Nach Berlin importierte schmecken besser. Danach ein kleiner Spaziergang durch das Spa – Center, wo wir einige Fotos und einen Termin für eine Schwedische Massage am nächsten Tag gemacht haben.
Danach war Faulenzen am Strand angesagt.
Gegen Mittag wurde der Himmel zunehmend dunkler. Dabei war doch für diesen Tag unser Ausflug auf die benachbarte einheimische Insel geplant. Nach einigem hin und her ging es doch mit dem Boot los. Grade auf der Insel angekommen, öffneten die Wolken ihre Pforten und es regnete wie aus Eimern. Zu sehen gab es dort allerdings nicht viel: eine Schule, ein Sportplatz, mehrere kleine Friedhöfe und natürlich nicht zu vergessen die „Shoppingmeile“. Jeder Ladenbesitzer war sichtlich bemüht uns genau in sein Geschäft zu locken, um dort Souvenirs zu kaufen. Alles in allem war der Ausflug nicht weiter als eine Kaffefahrt.
Mit einer recht feuchten Bootsfahrt ging es nach einiger Zeit wieder zurück auf unsere Insel.

27.04.08, Sonntag
So wie uns der gestrige Tag verabschiedete, so begrüßte uns auch der Sonntag mit Wolken verhangendem Himmel und einer recht kräftigen Brise. Der Hitze mit reichlich Schwitzpotential tat dies jedoch kein Abbruch, nur war sie heute etwas besser zu ertragen. Nach dem üblichen gemütlichen Frühstück, gönnte der Serhiy sich heute mal eine Schwedische Ganzkörpermassage im Spa – Center.
Leider wollte sich das Wetter heute nicht so recht bessern, sodass wir bei anhaltendem Regen viel Zeit für unser Reisetagebuch hatten.

April 27, 2008

Malediven – Traumurlaub von Serhiy und Manuela – Tag 2

Filed under: Reisen — Administrator @ 1:26 am

21.04.08, Montag:
Nach dem ersten aufregenden Tag ließen wir den Montag langsam angehen. Nach einem ausgiebigen Frühstück entspannten wir uns an einem schattigen Plätzchen am Strand hinter unserem Urlaubshaus. Später versuchten wir uns erstmals am Schnorcheln. Der Serhiy hatte tatsächlich Probleme sich auf die Mundatmung zu konzentrieren. Auch das Tragen der Taucherbrille bereitete ihm sichtlich Schwierigkeiten. Und das Schwimmen mit Flossen war nicht ganz einfach für ihn. Er hat sich mal wieder etwas dumm angestellt. Nach einigen Erklärungen und Übungen ging es dann aber schon viel besser und wir konnten sogar einige Fische beobachten.
Am Abend haben wir mit unseren Bekannten aus Baden-Württemberg ein live Konzert besucht, wo ich (Serhiy) verschiedene Mischungen alkoholischer Getränke ausprobiert habe. Ich kam zur Erkenntnis, dass man Whisky VAT 69 auf gar keinen Fall mit Coca Cola mischen darf.
Heute konnten wir bereits voll den Service auf der Insel genießen. Alle Angestellte sind sehr nett. Der Roomboy kommt sogar zweimal am Tag um das Zimmer aufzuräumen. Jeder fragt ständig freundlich „How are you?“, was nach einigen Tagen allerdings auch schon ein bisschen nerven kann. Aber man muss es nicht so ernst nehmen. Einfach nur lächeln und winken, lächeln und winken.

April 25, 2008

Malediven – Traumurlaub von Serhiy und Manuela

Filed under: Reisen — Administrator @ 6:36 am

19.04.08, Anreise:
Am Samstag wurden wir von Steffi und Danilo zum Flughafen gebracht. Durch einen Haufen von Chinesen haben wir fast zwei stunden für Check-in gebraucht. Danach übliche Sicherheitskontrolle und es hat nicht mehr lange gedauert bis wir im Flugzeug saßen. Der Flug nach Frankfurt war kurz und schmerzlos. Im Vergleich mit dem Flughafen in München ist der Flughafen in Frankfurt ziemlich dreckig und unübersichtig.
In Frankfurt haben wir 4 Stunden verbracht. Wir haben absichtlich einen Flug mit längerer Umsteigzeit rausgesucht und das war auch gut so. Wie schon erwähnt ist der Flughafen in Frankfurt unübersichtig, sodass wir einige Schwierigkeiten hatten das richtige Gate zu finden. Geflogen sind wir mit einer etwas größeren Maschine von „Condor“. Die Flugbegleiterinnen rasten mit ihren Servicewagen fast wie auf der Autobahn durch die Gänge. Nachdem mir (Serhiy) so ein Wagen gegen mein Knie gefahren ist, habe ich die ganze Nacht unruhig aufgepasst, dass keine Körperteile in den Gang rausgucken. Das Unterhaltungsprogramm im Flugzeug war auch nicht schlecht. Im Angebot waren King of California, Juno sowie Sissi und der wilde Kaiser.

20.04.08, Ankunft:
Als wir in Male auf der extra für Flughafen ausgebauten Insel „Hulhule“ gelandet sind, mussten wir etwa eine viertel Stunde warten bis wir eine Flugzeugtreppen zum aussteigen bekommen haben. Die Malediver machen ihren Job halt mit südländischer Lässigkeit.
Auf unser Gepäck mussten wir dann aber nicht mehr lange warten. Wir wurden von einer Reiseleiterin empfangen, die uns weitergeleitet hat. Nach einer viertel Stunde saßen wir im Speedboot, dessen Fenster mattweiß waren. Wie es sich während der Fahrt herausgestellt hat, war das auch gut so, denn die Fahrt war ziemlich rasant und sehr schauklig. Begleitet wurde diese Fahrt von anhaltenden durchdringenden Aromen von Benzin und Abgasen. Nach einer 3-stündiger Fahrt erreichten wir endlich unser Ziel.
Zur Begrüßung auf der Insel bekam jeder zunächst ein Erfrischungstuch sowie Glas Kokoswasser. Nach den Anmeldeformalitäten und der Schlüsselübergabe wurde für unseren Transfer zu Bungalow ein Elektromobil organisiert. Das Zimmer hat uns gleich gefallen. Erstmal mussten wir die Dusche suchen, diese ist nämlich vom Bad aus nach draußen. Von der Terrasse aus kann man schon das Meer sehen und wenn man genauer hinguckt, sieht man wie sich die Wellen am Außengriff brechen. Für jedes Zimmer gibt es auch zwei Holzliegen am Strand. Die Urlauberdichte am Strand beträgt gerade mal 5 pro 100 Meter.
Wir haben uns erstmal schnell umgezogen und sind dann auf zum Mittagessen. Der Speisesaal ist quasi eine riesige Terrasse ohne Wände am Strand. Blauäugig haben wir uns einen Teller gegriffen, essen drauf gemacht und wollten einen der besten Plätze im Saal nehmen. Naiverweise haben wir uns keine Gedanken gemacht, warum grade die besten Plätze noch frei waren. Vom Kellner wurden wir höfflich drauf hingewiesen, dass der Platz bereits besetzt ist. Kein Problem, dachte ich (Serhiy), im Saal gibt es noch einige schöne Tische mit direktem Blick auf den Ozean. Ein zweiter Versuch einen anderen Tisch zu belagern scheiterte ebenfalls. Uns wurde eines klar: So einfach kriegt man hier keinen Tisch. Nach kurzer Erklärung vom Kellner und ein Paar Formalitäten haben wir dann endlich unseren Tisch bekommen. Jeder Tisch ist nämlich für jedes Zimmer fest reserviert und bleibt während des ganzen Aufenthaltes der gleiche. Einige Tage später haben wir noch einige Pärchen gesehen, die auch naiv geglaubt haben, dass man so einfach den besten Tisch erobern kann.
Essen wird in Form eines Buffets serviert, mit ganz viel Obst, Salaten und verschiedenen Spezialitäten aus internationalen Küchen.
Anschließend haben wir ein Paar Stunden geschlafen. Um 18 Uhr wurde ein Treffen mit unserer Reiseleiterin angemeldet. Sie wirkte auf ersten Blick sympathisch. Zum Schluss hatten wir jedoch eine andere Meinung von ihr. Sie wirkte die ganze Zeit gestresst und wollte alles schnell hinter sich bringen. Bei diesem Treffen haben wir ein nettes Pärchen aus Baden – Würtenberg kennengelernt (Jochen und Christin). Anschließend sind wir nach einem Getränkt mit den Beiden zum Abendbrot gegangen. So endete unser erster aufregender Tag im Paradies.

fortsetzung folgt

Powered by WordPress